Suchmaschinenwerbung – Funktionsweise und Tipps

Suchmaschinenwerbung ist ein Teil des Suchmaschinenmarketings. Es ist auch als Search Engine Advertising (SEA) bekannt. Ziel ist es bezahlte Anzeigen so auf der Suchmaschine zu platzieren, dass Interessierte auf eine Website aufmerksam werden. Um bei bestimmten Suchanfragen an prominenter Stelle zu erscheinen, setzen Werbetreibende ein festgelegtes Kapital ein. Die Investition entscheidet darüber, welche Anzeige bei einer entsprechenden Suchanfrage auf den obersten Positionen erscheint.

Suchmaschinen Werbung Erklärung

Die Suchmaschinenwerbung – Kurze Erklärung

Es ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und basiert auf bezahlten Platzierungen auf Suchmaschinen. Im Gegensatz zur normalen Suchmaschinenoptimierung bezahlt der Werbetreibende also an den Suchmaschinen-Betreiber dafür, dass sein Angebot bei bestimmten Suchanfragen gut platziert wird.

Beispiel Suchmaschinenwerbung

Ein Beispiel für Suchmaschinenwerbung: Der Betreiber der Webseite bezahlt um bei der Suche für Kaffeevollautomaten in den Top 5 Suchergebnissen von Google gelistet zu sein.

Durch diese Werbung fällt dem User bei seiner Suche die bezahlte Webseite auf. Analysten kamen zum Schluss, dass fast zwei Drittel der Besucher über Suchmaschinen auf eine Website aufmerksam wurden. Werbung auf Suchmaschinen erfolgt als Pay-per-Click-Anzeige. Der Werbetreibende zahlt an den Suchmaschinen-Betreiber pro Klick eine Gebühr. Es gibt verschiedene Formate, von denen die klassische Textanzeige die verbreitetste ist. Darüber hinaus sind Produktlistenanzeigen gebräuchlich. Sie sind meist als visualisierte Anzeige erkennbar und informieren über Preis und Bewertungen zu einem Produkt.

Unterschied zwischen SEA und SEO

Suchmaschinenmarketing besteht aus zwei Komponenten. Werbende können ihre Angebote über die Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder das Search Engine Advertising (SEA) an prominente Stelle bringen. Die Optimierung kommt dabei ohne Kosten für die Platzierung aus. Über die Platzierung in der Trefferliste entscheidet in diesem Fall, wie hochwertig und relevant der Inhalt einer Internetseite ist. Neben technischen Optimierungen der Website sind ein hochwertiger Content und ein externer Linkaufbau entscheidend für die Platzierung des Angebotes.

Werbung auf der Suchmaschine, also das Search Engine Advertising, erscheint als Anzeige auf den Ergebnisseiten. Die bezahlten Ergebnisse befinden sich dabei über den organischen Suchergebnissen.

Grundlagen und Funktionsweise der Suchmaschinenwerbung

Wer Werbung auf einer Suchmaschine schaltet, investiert in Suchbegriffe, die eine Beziehung zum eigenen Produkt haben. Das Verfahren nennt sich Keyword-Advertising. Auf der Basis dieser Suchbegriffe gestaltet der Anbieter seine Anzeige. Dabei kann die Anzeige regional eingegrenzt werden. Sucht ein Nutzer nach einem der Keywords in der Anzeige, erscheint diese auf der Ergebnisseite über oder unter den Suchergebnissen. Vorteilhaft ist, dass durch die Orientierung auf genau definierte Suchbegriffe kaum Streuverluste auftreten. Ein User, der aufgrund der Anzeige auf Ihre Website kommt, dürfte ein gesteigertes Interesse an Ihrem Angebot haben. Search Engine Advertising bietet damit eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Geschäftsabschlusses.

Suchmaschinenwerbung Statistik

Statistik zur führenden Suchmaschinen: Google ist die Nr. 1 der Suchmaschinen. Und genau hier sollten Sie mit Werbekampagnen aktiv werden.

Die richtige Positionierung Ihrer Anzeige

Entscheidend für den Erfolg einer Werbekampagne ist die für den Nutzer leicht sichtbare Positionierung der Anzeige. Die Positionen auf der Ergebnisseite werden bei Google durch eine Auktion beeinflusst. Wer das höchste Gebot für ein Keyword abgibt, schafft es ins Sichtfeld des Users. Die Auktion ist für den Werbetreibenden nicht sehr transparent, sodass die Einflussmöglichkeiten begrenzt sind. Es gibt aber weitere Kriterien, die sich besser beeinflussen lassen. Dazu zählen die Click-Through-Rate, also die Klickrate und die Qualität der Zielseite. Außerdem muss das Keyword eine hohe Relevanz aufweisen. Andere Suchmaschinen verfahren ähnlich.

Bezahlmodelle von SEA-Kampagnen

Das verbreitetste Bezahlmodell ist die Abrechnung von Werbung anhand der Klicks. Jeder Klick kostet einen vorher in der Auktion definierten Preis. Deshalb wird das Bezahlmodell für Kampagnen auf Suchmaschinen Pay-per-Click-Marketing genannt. Vorteil diese Variante ist, dass einem Werbetreibenden nur dann Kosten für seine Anzeige entstehen, wenn ein Klick erfolgte. Durch das Festlegen von Budgets lässt sich genau definieren, wie hoch die Kosten einer Kampagne ausfallen sollen. Dabei sind Tages-, aber auch Monatsbudgets erlaubt. Die Suchmaschine zeigt die Werbung so oft, bis das Budget aufgebraucht ist.

Logo Google AdsGoogle AdWords ist einer der bekanntesten Anbieter von Online-Werbung. 2018 ging der Dienst in Google Ads auf den Markt, zu dem auch Google AdSense und Google Shopping gehören. Google hat bei der Werbung über Suchmaschinen mit 90 % Marktanteil eine Marktrelevanz, an der Werbetreibende nur schwer vorbeikommen. Auch wenn der Begriff „AdWords“ offiziell nicht mehr existiert, sind die Kampagnen auf den Suchmaschinen unter Google Ads unverändert möglich. Die Reichweite von Google dürfte weiter ein Argument für Werbung auf den Suchergebnislisten der Amerikaner bleiben.

Wie viel kostet Suchmaschinen-Werbung?

Bei Anzeigen auf den Ergebnisseiten einer Suchmaschine erfolgt die Abrechnung nach der Zahl der Nutzer, die auf den Link klicken. Der Anbieter hat nur Kosten, wenn ein Suchender wirklich Interesse hat und die Website besucht. Der Preis richtet sich nach den CPC-Geboten, also dem Gebot für einen Klick (Cost-per-Click). Die Kosten können sehr unterschiedlich sein. Je höher ein Gebot, desto wahrscheinlicher erscheint die Anzeige auf einer gut sichtbaren Position. Je prominenter das Keyword, desto mehr muss der Werbetreibende bieten, um eine Chance zu haben, seine Anzeige gut zu platzieren.

Verschiedene Modelle bei der Abrechnung

Cost-per-Click ist das verbreitetste Modell. Kosten fallen nur an, wenn ein User auf die Anzeige klickt. Das Budget wird durch Limits begrenzt, sodass der Werbende immer die Kostenkontrolle behält. Darüber hinaus gibt es noch andere Modelle, beispielsweise eine Abrechnung, die erfolgsabhängig ist. Dabei fallen Kosten für den Werbenden erst an, wenn der User eine bestimmte Handlung ausgeführt hat (Cost-per-acquisition). Dies könnte eine Anmeldung für einen Newsletter oder ein Kauf sein. Eine Abrechnung nach der Zahl der Einblendungen ist bei Werbung auf Suchmaschinen unüblich.

Search Engine Advertising richtig anwenden

Um mit Search Engine Advertising erfolgreiches Marketing durchzuführen, benötigt ein Werbetreibender eine durchdachte Strategie. Eine Kampagne sollte dabei auf der Grundlage klarer Ziele basieren. Dazu gehört neben dem Produkt die Frage, an welche Zielgruppe sich das Angebot richtet. Der Wettbewerb im Netz ist groß, deshalb ist es sinnvoll sich genau mit den Alleinstellungsmerkmalen seines Angebots auseinanderzusetzen.

Während Suchmaschineoptimierung der Marathon ist, kann man die Suchmaschinenwerbung mit einem Sprint vergleichen. Hier ist der Erfolg schnell sichtbar aber nicht kostenlos.

Wen möchte ich erreichen?

Die Zielgruppe ist ein wichtiges Kriterium für eine Marketingbotschaft. Wen soll die Anzeige erreichen? Soll eine bestimmte Altersgruppe, Menschen mit einer bestimmten Ausbildung erreicht werden? Geht es um bestimmte Hobbys? Wer betreibt diese Hobbys? Auf welchen Endgeräten sind die potenziellen Kunden zu Hause? Nutzen sie eher Apps oder PCs? Wie sieht das Vertriebsgebiet aus? Wendet sich das Angebot an ein internationales Publikum oder handelt es sich um eine Dienstleistung für eine bestimmte Region? Zielt die Kampagne auf eine Neukundengewinnung oder geht es mehr darum, alte Kunden zu binden?

Werbung auf Zielgruppe anpassen

Um erfolgreiches Marketing zu betreiben, ist es wichtig, die Zielgruppe der Website im Auge zu behalten. Analyse-Tools wie Google Analytics oder Google Search Console geben wichtige Aufschlüsse über die Besucher. So erfahren Inhaber der Website Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft der Besucher. Einen Aufschluss über den Erfolg einer Anzeige liefert das Verhältnis von Anzeigen (Impressions) zur Zahl der Klicks. Die Verweildauer gibt ebenfalls wichtigen Aufschluss. Schließlich lassen sich Ziele formulieren und überwachen. Die Analysedaten geben Erkenntnisse auf das Nutzerverhalten. Aus den Erkenntnissen können Kampagnen auf die Bedürfnisse potenzieller Kunden angepasst werden.

Die Qualität der Werbung

Wer bei Google auf Rang eins auf der Suchergebnisliste erscheinen möchte, muss auch auf die Qualität der Landingpage achten. Google Ads berücksichtigt dies für das Ranking der Anzeigen. Der Suchmaschinen-Gigant möchte, dass der Suchende mit dem Suchergebnis zufrieden ist. So spielen die zu erwartende Klickrate, die Relevanz in Bezug auf die Suchanfrage und ein Quality Score eine Rolle. Für einen hohen Quality Score lohnt es sich, Anzeigen-Überschrift und -text sowie den Inhalt der Landingpages zu optimieren. Für die Landingpage bedeutet dies, dass sie für den Suchenden nützlich und vor allem unverwechselbar ist. Sie informiert den Nutzer über die Vorteile. Sie erklärt, welche Daten abgefragt werden und zu welchem Zweck. Effiziente Werbung auf der Suchmaschine setzt also eine gute Landingpage voraus.

Das Fazit zur Suchmaschinen-Werbung

Die Suchmaschinen-Werbung ist eine Marketingmöglichkeit, bei der wenige Streuverluste einstehen und die von jeder SEO Agentur angeboten wird. Werbende können die Anzeigen genau auf die zu erreichende Zielgruppe abstimmen. Der Kosten lassen sich gut überwachen, weil das Marketing genau budgetiert werden kann. Dabei entstehen nur Kosten, wenn ein Suchender aufgrund der Anzeige per Klick die Landingpage aufruft. Über Analyse-Tools lassen sich Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten, ziehen und das Angebot entsprechend anpassen. Die Qualität der Landingpage hat Relevanz beim Ranking der Anzeige auf der Suchergebnisliste. Mit hochwertigen Internetauftritten lassen sich Werbekosten sparen. Aufgrund dieser Vorteile eignet sich Search Engine Advertising sehr gut als Bestandteil einer Marketingkampagne.